Gemeinsam für ein gutes Stadtklima



Unser Stadtgrün sorgt für ein angenehmes Stadtklima. Alte Bäume spenden kühlen Schatten und blühende Pflanzen bieten wichtigen Lebensraum für Insekten und Vögel. Wir alle können mit wenig viel dazu beitragen, dass die Pflanzen- und Artenvielfalt in unserer Stadt gefördert wird. Nutzen wir deshalb unsere Balkone, Vorgärten, Dachterrassen, Flachdächer und Familiengärten und räumen der Natur mehr Platz ein. So entsteht mehr natürlicher Lebensraum, der sich positiv auf das Stadtklima auswirkt. Jeder grüne Quadratmeter zählt!

Kleine Naturoasen schaffen
Auf dem Balkon oder Fenstersims schaffen wir mit einheimischen Wildblumen wichtige Naturoasen, die viel Freude bereiten und gleichzeitig Nahrung für Schmetterlinge, Bienen und viele Insektenarten spenden. Bleiben die Samenstände über Winter stehen, können Vögel beim Rauspicken der Samen beobachtet werden und Insekten überwintern in hohlen Stängeln. Mehrjährige Pflanzen werden im Frühling zurückgeschnitten und treiben dann im nächsten Sommer neue Blüten.

 

 

 

Zur blumigen Quartierstrasse beitragen
Schon gewusst, dass in den Basler Alleen freiwillige Quartierbewohnende Baumrabatten zum Blühen bringen und sie mit viel Sorgfalt pflegen. ? Wer ebenfalls in seiner Wohnumgebung zur blumigen Strasse beizutragen möchte, kann für drei Jahre eine kostenlose Baumpatenschaft übernehmen.

Die Stadtgärtnerei berät gerne unter Tel. 061 267 67 28 oder www.stadtgaertnerei.bs.ch.

Vielfalt im eigenen Garten fördern
Die Artenvielfalt lässt sich im eigenen, naturnahen Garten besonders gut fördern. Ein Naturgarten ist wesentlich pflegeleichter als ein normaler Garten, weil sich die Nützlinge und Schädlinge darin im Gleichgewicht halten. Je naturfreundlicher wir unsere Gärten gestalten, desto grösser die Insekten- und Vogelwelt!

Wir empfehlen:

  • Einheimische Wildpflanzen auswählen und in grosser Artenvielfalt pflanzen. Tipps, welche einheimischen Pflanzen zur Region und den Gartenverhältnissen passen, wo man sie kaufen und wie man sie pflegen kann unter www.floretia.ch.
  • Bäume sind besonders vielfältige Lebensräume. Geben Sie ihnen einen Platz im Garten und lassen sie sie gross und alt werden. Einheimische Arten sind für unser Tierwelt besonders wertvoll.> Platz schaffen für ein Stück bunte Blumenwiese, die Schmetterlinge und Insekten anzieht.
  • Altholz- und Laubhaufen liegen lassen: Es ist ein idealer Unterschlupf für Kleintiere und Nahrung für Holzkäfer!
  • Störende Schädlinge von Hand ablesen und Unkräuter aushacken. Auf giftige Unkrautvertilger und Pflanzenschutzmittel verzichten und mit Dünger sparsam umgehen.

Brutplätze und Winterschlafplätze einrichten
Für Höhlen bewohnende Tiere fehlen in der  Stadt oft geeignete Unterschlüpfe und Lebensräume. Mit künstlichen Nisthilfen können wir hier gute Dienste leisten. Gibt es irgendwo ein Plätzchen, das vor Witterung geschützt ist und sich für Nisthilfen für Meisen oder Winterschlafplätze für Fledermäuse eignen würde? Nistkästen und Insektenhotels gibt es in jedem Gartencenter oder als Bauanleitung im Internet. Die Kästen werden jährlich gut gereinigt, damit ihre Bewohner gesund bleiben.

Weitere Ideen unter: www.srf.ch/missionb

Parkanlagen respektvoll nutzen
Alle können sehr viel  zu einem tollen Stadtgrün beitragen, wenn sie unsere öffentlichen Parkanlagen respektvoll nutzen  und Sorge tragen zu den Bäumen und Pflanzen, die Grillregeln beachten und ihren Abfall korrekt entsorgen:
www.stadtgaertnerei.bs.ch/stadtgruen/freizeit-spiel-bewegung